Emotion

Uns fehlen keine Talente, wir erkennen sie oft nur nicht!

Uns fehlen keine Talente, wir erkennen sie oft nur nicht!

Unternehmen suchen Fachkräfte, junge Menschen die passende, oft auch Sinn stiftende, Aufgabe. Die in Einklang zu bringen, ist einer der großen Herausforderungen unserer Zeit.

Es ist eine merkwürdige Gleichzeitigkeit. Auf der einen Seite müssen Unternehmen Aufträge ablehnen, Projekte verschieben oder vorhandene Mitarbeiter stärker belasten, um notwendige Aufgaben zu erledigen. Trotz umfangreicher Suche lassen sich vermeintlich keine Fachkräfte finden, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und die Herausforderungen des Alltags professionell zu managen. Auf der anderen Seite stehen junge, talentierte Menschen mit Idealen, die sich in den Zeiten des Wandels und den vielfältigen Möglichkeiten, schwertun, ihre Erwartungshaltung und Wünsche in eine berufliche Entscheidung zu transformieren. Gerade auch, wenn über allem die bange Frage schwebt, ob es die Tätigkeit zukünftig noch geben wird.

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Führung unter Druck Teil II: Wenn Führung zur Zerreißprobe wird

Führung unter Druck Teil II: Wenn Führung zur Zerreißprobe wird

Sie stehen hinter Ihrem Unternehmen. Sie verstehen, dass wirtschaftliche Ziele erreicht, Veränderungen umgesetzt und Ergebnisse gesichert werden müssen. Vielleicht wissen Sie sogar mehr über die schwierige Lage, als Sie Ihrem Team sagen dürfen.
Gleichzeitig steigen die Ziele. Fachkräfte fehlen. Budgets werden enger. Entscheidungen müssen schneller fallen, obwohl ihre Folgen immer schwerer einzuschätzen sind. Die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes ist möglicherweise ebenfalls nicht mehr selbstverständlich.

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Führung unter Druck: Warum die eigentliche Herausforderung nicht der Stress ist

Führung unter Druck: Warum die eigentliche Herausforderung nicht der Stress ist

Wer heute Verantwortung trägt, führt unter Bedingungen, die sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert haben. Wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Entwicklungen, Fachkräftemangel, Digitalisierung und der rasante Einsatz künstlicher Intelligenz verändern Organisationen in einer Geschwindigkeit, die viele Unternehmen dauerhaft unter Druck setzt.

Die Folgen sind in nahezu jeder Organisation spürbar:

Entscheidungen müssen schneller getroffen werden,
Veränderungsprozesse überlappen sich und
Führungskräfte stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, Orientierung zu geben, obwohl sich die Rahmenbedingungen ständig verändern.

Gerade deshalb rückt ein Thema zunehmend in den Mittelpunkt: Resilienz. Kaum eine Führungskompetenz wird derzeit häufiger diskutiert, kaum ein Begriff häufiger verwendet. Doch je intensiver wir uns mit dieser Entwicklung beschäftigt haben, desto stärker drängte sich uns eine andere Frage auf: Gehen wir bei Resilienz vielleicht von einer falschen Grundannahme aus?

Die meisten Konzepte beschäftigen sich damit, wie Menschen mit Stress umgehen sollten. Sie vermitteln Techniken, Routinen und Strategien, um Belastungen besser zu bewältigen. Das ist sinnvoll. Dennoch bleibt eine Beobachtung bestehen, die sich in Unternehmen immer wieder zeigt: Zwei Führungskräfte erleben dieselbe Situation. Dieselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dieselben Zielvorgaben. Dieselbe Verantwortung. Und dennoch entwickelt sich ihr Verhalten in völlig unterschiedliche Richtungen. Die eine Person gewinnt unter Druck an Klarheit und Entscheidungsstärke, die andere beginnt stärker zu kontrollieren, verliert sich in Details oder reagiert ungewohnt emotional.

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